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Unsere Yachten segeln unter der Flagge der 

Sail & Cruise Inc.

USA - Caribic - Mediteranae - Pacific


 

 

 Finanzierungskonzept: Buy-and-Charter

I. Einführung  2

TEIL-CHARTER  4

II.  BETEILIGTE  4

Beratung und Vorplanung  4

Ihr Gewerbebetrieb  5

Kauf der Yacht (Jacht) 5

Transport der Yacht (Jacht) 5

Betreuung der Yacht (Jacht) und der Kunden  5

Prinzip Arbeitsteilung  6

Buchungsagentur(en) 6

Steuerberater 7

Versicherung  7

Zusammenfassung  7

Rechtsform des Voll-Charter-Betriebes 8

Vorteil:

Nachteil: 8

Eigentumsfrage  8

Register und Flagge, Charterlizenz  9

EG‑Binnenmarkt 9

Einsatz in Portugal 10

Ein hochinteressanter Hinweis: 10

Einsatz in Italien  11

Einsatz in Kroatien  11

Einsatz in den Niederlanden  12

4 STEUERLICHE GRUNDLAGEN  12

Das Finanzamt 13

Hürdenlauf beim Finanzamt 13

Steuerlicher Totalgewinn  14

Abschreibungen (AfA) 15

Gewerbebetrieb nur im Ausland  15

Eigennutzung  15

Veräußerungsgewinn bei Betriebsauflösung  15

Betriebsausgaben  16

Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer 17

Steuerliche Grundlagen im Ausland  17

Spanien (Balearen) 17

In Portugal 18

Italien  18

Holland/Niederlande  18

5 DAS RICHTIGE SCHIFF  19

Der richtige Schiffstyp  19

Die richtige Ausrüstung  19

Die richtige Schiffsgröße  20

Bestand und Bedarf an Charteryachten, Charternachfrage  21

6 DIE FINANZIERUNG  21

Sicherheiten ‑ Persönliche Bonität 21

Finanzierungsvermittlung  22

Fester oder variabler Zins?  22

Zwischenfinanzierung der Mehrwertsteuer 22

7 Chancen und Risiken  22

Einnahmen  22

Kosten  22

9  DER NÄCHSTE SCHRITT  23 


 I. Einführung                                       

 Das Geschäftskonzept informiert über Chancen und Risiken bei Kauf und Vercharterung einer Yacht (Jacht) und die damit verbundenen Themen.

 Eine einzige Woche Vercharterung einer Segelyacht gegen Bezahlung bringt einen bestimmten Geldbetrag ein, welcher zur Bezahlung der Betriebskosten einer Segelyacht verwendet werden kann, also die Gesamtaufwendungen für Versicherung, Liegeplatz, Unterhalt und Reparaturen mindert. 

Mehrere Wochen bezahlte Vercharterung bringen naturgemäß einen größeren Beitrag zur Kostendeckung. Ab einer bestimmten, rechnerischen Anzahl vercharterter Wochen reichen die Einnahmen eventuell sogar aus, um eine komplette Abdeckung der Betriebskosten des Schiffes, oder gar einen Überschuß der Einnahmen über die Ausgaben zu erreichen.

 Schon noch dieser sehr einfachen "Weisheit' sollte sich der Leser einige Gedanken darüber machen, welche ganz persönlichen Ziele er mit einem Engagement im Bereich Yachtcharter verfolgt: 

Ø     Will er das Schiff nur gelegentlich verchartern, um die Betriebskosten der Yacht (Jacht) zu senken? 

Ø     Oder will er mit dem Schiff Gewinne erwirtschaften? 

Ø     spielen auch steuerliche Überlegungen eine Rolle?  

Die gelegentliche Vercharterung ist recht unproblematisch. Dem Kauf einer hochwertigen Marken‑Yacht (Jacht) steht nichts im Wege. Wenn doch, macht eine gesunde Finanzierung den Weg frei. Entsprechende Kooperationsverträge mit seriösen Partnern für den Einsatz und die Betreuung des Schiffes im bevorzugten Revier und ein Agenturvertrag mit uns für die individuell gewünschte Wochenauslastung der Yacht (Jacht) werden ohne größere Anstrengung zu dem gewünschten Resultat eines Beitrages zu oder der Deckung der Betriebskosten führen. So ist der relativ sorgen‑ und kostenminimierte Besitz einer Segelyacht durchführbar und es bleibt reichlich Zeit, das schöne Schiff selbst zu genießen.

Jedoch muß in diesem Fall klar gesagt werden:  

Unternehmerische Ziele (Betriebswirtschaftliche Gewinne, Verlustzuweisungen) können in dieser Einsatzvariante nicht verfolgt werden. Die im Kaufpreis der Yacht (Jacht) enthaltene

Vorsteuer (16%) kann aber erstattet werden,

  Es handelt sich bei dieser Variante nicht um einen Gewerbebetrieb aus steuerlicher Sicht. Demzufolge können auch keine über die Betriebskostenreduzierung bzw. Deckung hinausgehenden Überlegungen (Verlustzuweisungen) angestellt werden. Die im jeweiligen Einsatzland gültigen steuerlichen Bestimmungen sind jedoch einzuhalten, und eventuell über die Kostendeckung hinausgehende Einnahmen sind privat zu versteuern.

 Siehe hierzu auch Abschnitt Nr. 4  „Steuerliche Grundlagen

Die Gründung und Führung eines Gewerbebetriebes mit all seinen Aufgaben und Pflichten benötigt diese Variante jedoch nicht. Eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Charteryachten in den verschiedenen Revieren wird in dieser Einsatzvariante erfolgreich und problemlos betrieben. 

Es muß jedoch schon an dieser Stelle ein Hinweis Platz finden:          

Wo Chancen sind (Einnahmen) können auch Risiken auftreten. In diesem Zusammenhang sei an den ‑ Gott sei Dank beendeten ‑ Jugoslawienkrieg erinnert. Eine Garantie für das Eintreten der gewünschten Ziele am gewünschten Ort kann daher Seriöserweise von niemandem ausgesprochen werden.

 Als Fazit kann jedoch festgehalten werden, daß die gelegentliche Vercharterung mit dem Ziel der Kostenreduzierung oder Kostendeckung ein recht einfacher, unproblematischer Weg für den künftigen Yachteigner ist, ein schönes Schiff zu besitzen und zu nutzen, ohne jedes Jahr die nicht unerheblichen Betriebskosten zusätzlich "aus der Tasche" aufwenden zu müssen.

 Ganz anders liegen die Dinge, wenn eine Yacht (Jacht) zum Zwecke der gewerblichen Voll-Vercharterung eingesetzt werden soll: Zu Beginn muß Klarheit darüber geschaffen werden, daß es sich hier um eine unternehmerische Aktivität handelt. Unternehmer sein, bedeutet aber ganz sicher aktive Mitarbeit des Unternehmers nicht nur in der Vorplanung und während der Gründungsphase, sondern auch im laufenden Geschäftsbetrieb. Unternehmer sein bedeutet aber auch, sich Klarheit darüber zu verschaffen, daß es in der Natur einer unternehmerischen Betätigung liegt, Risiken einzugehen, um Chancen wahrnehmen zu können. Kein Unternehmer der Welt kann erwarten, daß ihm Garantien für den Erfolg seines Engagements gegeben werden.

 Aus diesem Grunde wird jeder vernünftige Unternehmer bemüht sein, seine Risiken genau abzuschätzen, und soweit wie irgend möglich einzugrenzen, abzusichern und damit überschaubar zu halten.

Hier bietet die gewerbliche Voll-Vercharterung einige besonders interessante Komponenten zur Eingrenzung des Risikos bei Wahrung der Chancen. Durch die arbeitsteilige Organisationsstruktur wird dem Unternehmer die Möglichkeit geboten, Fachbetriebe für die unterschiedlichen Aufgaben in der Voll‑Vercharterung einzusetzen.

 So wird der Unternehmer selbst wohl keine eigene Betreuungs- und Servicefirma im Ausland für sein Schiff gründen. Ebenso wird er sicher keine eigene Großagentur gründen, die ihm Kunden fürs ein Schiff verschafft. Dies wäre ganz sicher unwirtschaftlich. 

Durch die Auswahl der geeigneten Partner für die unterschiedlichen Aufgaben wird eine wesentliche unternehmerische Aufgabe gelöst, und durch Abschluß der passenden Kooperationsverträge stellt der Unternehmer die ersten Weichen zum Erfolg. In neudeutscher Wirtschaftssprache nennt man das auch "Outsourcing".

 Es gibt aber auch Dinge, die nicht "out-ge-sourced" werden

können, und durch eigene unternehmerische Aktivität geleistet werden müssen:

Ganz sicher wird sich der Unternehmer um sein Wirtschaftsgut Schiff kümmern müssen. Er wird mehrmals im Jahr am Einsatzort überwachen müssen, ob die beauftragte Servicefirma die anfallenden Arbeiten im technischen und optischen Bereich optimal erfüllt. Dabei ist konstruktive Kritik nicht nur notwendig, sondern ausdrücklich erwünscht.

 Er wird engen Kontakt mit seiner Buchungsagentur halten müssen, denn vom Buchungsergebnis hängt ganz wesentlich der wirtschaftliche Erfolg seines Betriebes ab. Um ein optimales Buchungsergebnis zu erreichen, wird zusätzlich eigene Aktivität in der Kundengewinnung empfohlen, Dazu gehört die Schaltung gelegentlicher Anzeigen div. Magazinen und die daraus eventuell folgende Bearbeitung von Kundenanfragen.

 Last but not least unterliegt jeder Unternehmer der Pflicht zur Buchführung, die er in den meisten Fällen vom Steuerberater seines Vertrauens erledigen läßt, Dennoch wird er dafür Sorge tragen müssen, das alle Belege ordnungsgemäß zur Verbuchung vorgehalten werden. Auch seinen Steuerberater wird er überwachen müssen, ob alle Steuererklärungen zeitgerecht abgegeben werden, denn er ist dem Finanzamt gegenüber letztendlich selbst für die zeitgerechte Abgabe aller Erklärungen verantwortlich.

 

Fazit: Ein Engagement im Bereich Voll‑Vercharterung einer Segelyacht erfordert demnach neben zeitlichem Einsatz die Bereitschaft, unternehmerische Risiken einzugehen. Auch das Finanzamt spielt bei jeder unternehmerischen Betätigung eine bedeutende Rolle. Diese Rolle kann in der Anlaufphase eines Unternehmens durchaus als angenehm empfunden werden, wenn der Unternehmer von seinem Recht des Vorsteuerabzuges Gebrauch macht, und das Finanzamt die im Investitionsvolumen enthaltene Mehrwertsteuer, derzeit 16%, als Vorsteuer dem Unternehmer zurückerstattet.

 Eine angenehme Rolle spielt das Finanzamt auch dadurch, daß es dem Unternehmer aufgrund des geltenden Steuerrechts gestattet, jährlich einen bestimmten Betrag vom Anfangswert seiner Investition (AfA) als Ausgleich für den Wertverlust von seinen erzielten Einnahmen abzuziehen, um damit weniger oder keine Steuern bezahlen zu müssen, oder anfangs sogar durch Ausgleich von steuerlichen Anfangsverlusten mit anderen Einnahmen spürbare Steuerminderungen erwirken zu können.

 Als unangenehm wird dann aber die Rolle des Finanzamtes empfunden, wenn es daran geht, die in den Charter‑Einnahmen enthaltene Mehrwertsteuer sowie in späteren Jahren Steuern vom Ertrag abführen zu müssen. Bevor es allerdings soweit kommt, muß damit gerechnet werden, daß einzelne Finanzämter versuchen, dem Voll-Vercharterungsunternehmer einige Steine in den Weg zu legen.

 

Aufgrund der föderalen Struktur, die im Grundgesetz verankert ist, hat jedes einzelne Finanzamt einen Ermessensspielraum. So kann es durchaus vorkommen, daß das Finanzamt in A‑Stadt dem Unternehmer ohne weitere Rückfragen die Vorsteuer erstattet, und die Anfangsverluste anerkennt, In B­-Stadt dagegen unterstellt man dem "Unternehmer", daß es sich bei seinem Engagement um sog. Liebhaberei handelt, die steuerlich unbeachtlich ist. In C‑Stadt dagegen geht man davon aus, daß der "Unternehmer" keine Gewinnerzielungsabsicht habe.

 

Ob in A‑, B‑ oder C‑Stadt: Dem Finanzamt muß eine plausible und klar gegliederte Unternehmenskalkulation vorgelegt werden, aus der eindeutig hervorgeht, daß das neu gegründete Unternehmen Gewinne erwirtschaften wird. Wann die Gewinne eintreten, ist dabei wenig erheblich. Entscheidend für eine steuerliche Anerkennung des Unternehmens ist aber in jedem Falle, daß die kalkulierten Gewinne tatsächlich eintreten, auch wenn sie möglicherweise erst in der eventuellen späteren Aufklärungsphase durch den begünstigten Veräußerungsgewinn eintreten.

 

Fazit: Es gibt keine Garantie dafür, daß die gewünschten steuerlichen Überlegungen und Planungen (Vorteile) eintreten, da sie in jedem Falle vom Erreichen des sogenannten "Steuerlichen Totalgewinn"

 

(Überschuß der Einnahmen über die Ausgaben innerhalb der Gesamtlaufzeit unter Einbeziehung des Veräußerungsgewinnes) abhängen.

 

Der steuerliche Totalgewinn wird aber nicht nur vom Veräußerungsgewinn beeinflußt, sondern ganz wesentlich auch von dem innerhalb der Laufzeit des Schiffes erreichten Buchungsergebnis, Niemand kann jedoch eine Garantie dafür abgeben, daß die Auslastung im gewählten Einsatzgebiet immer optimal sein wird. So kann auch die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa für Buchungsschwankungen innerhalb der Einsatzzeit des Schiffes sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne sorgen.

 

Es ist daher dringend von einem unternehmerischen Engagement im Bereich Voll‑Vercharterung abzuraten, wenn der persönliche rechnerische Gesamterfolg unter Einbeziehung der sonstigen, privaten oder anderen geschäftlichen Einkommenssituation ausschließlich von dem Eintreten eventueller steuerlicher Vorteile abhängt.

 

Nicht nur in diesem Zusammenhang ist bei einem Einsatz in der Vollcharter darauf zu achten, daß sich die Gesamtkalkulation auch ohne jede steuerliche Betrachtung und ohne Einbeziehung von eventuellen Subventionsvorteilen rechnet.

 

Zusammenfassend kann jedoch festgehalten werden, daß ein Engagement im Bereich Vercharterung ‑ ob Teil‑ oder Vollvercharterung ‑ sicherlich einen hohen Beitrag zur Deckung der Betriebskosten einer Yacht (Jacht) bietet. Im Idealfall – und EINFÜHRUNG das gilt für die meisten existenten Voll-Charter-Betriebe ‑sogar mit dem Segen des Finanzamtes,

 HINWEIS: 

Das vorliegende Konzept bezieht sich überwiegend auf das umfangreichere, komplexere Thema der "Gewerblichen Voll‑Vercharterung", welches im folgenden mit dem Begriff

                                       VOLL-CHARTER

 bezeichnet wird. Demzufolge wird der Betreiber mit „Mit Eignerfirma" bezeichnet.

Zur "Teil-Vercharterung" ist wegen der einfachen und klaren Voraussetzungen nur in geringerem Umfang ‑jedoch unter Ansprache der wesentlichen Faktoren ‑ Stellung genommen worden. Es wird in diesem Konzept der Begriff

 TEIL-CHARTER

 verwendet, und der Betreiber als Mit Eigner" bezeichnet.

  

II.  BETEILIGTE

 Beratung und Vorplanung

 Mit über 11 Jahren Branchenerfahrung können wir Ihnen die Summe unserer langjährigen Erfahrungen ganz speziell zum Thema KAUF & CHARTER einer Segelyacht unabhängig, kompetent und fachkundig weitergeben.

 SAIL & CRUISE wird Sie vor diesem Hintergrund kompetent beraten und nicht nur Ihre Vorplanung aktiv begleiten. Dabei wird ganz offen auf die Chancen, aber auch auf mögliche Risiken hingewiesen.

  

Ihr Gewerbebetrieb

 Einer der ersten Schritte ist die Gründung Ihres Gewerbebetriebes an Ihrem Wohnsitz. (Nur für VOLL‑CHARTER) Das kann in der Rechtsform der Einzelfirma (Z.B. Rainer Mustermann, Yachtcharter) mittels eines Formulars beim Ordnungs­amt Ihres Wohnsitzes gegen eine Gebühr von ca. DM erledigt werden. Es ist zu prüfen, ob eventuell andere Rechtsformen vorteilhaft sind, z.B. die GBR für gewerbliche Eignergemeinschaften, oder die GmbH, die GmbH & Co. KG oder die GmbH und "Still". Näheres zu den unterschiedlichen Rechtsformen der Voll‑Charter‑Unternehmung.

 siehe unter Nr, 3 :“Rechtliche Grundlagen“.

 Es ist grundsätzlich aufgrund der später erläuterten Zusammenhänge nicht notwendig, im Ausland zusätzlich einen eigenen Gewerbebetrieb zu gründen (außer Portugal).

 Wenn dies aber ausdrücklich aufgrund persönlicher Überlegungen gewünscht wird, so steht dem nichts im Wege. Allerdings ist es dann bei eigenem Gewerbebetrieb im Ausland notwendig, im betreffenden Land eine Steuernummer so­wie einen steuerlichen Repräsentanten für den Betrieb zu bestimmen. Auch hierbei kann Unterstützung angeboten werden.

  

Kauf der Yacht (Jacht)

 11 Jahre Erfahrung in der Beratung, in der Verkaufsabwicklung und besonders im Service auch nach der Auslieferung des Schiffes qualifizieren unser Unternehmen SAIL & CRUISE als Ihren seriösen und kompetenten Vertragspartner für den Kauf der Yacht (Jacht). Wir sind von der jeweiligen Werft dazu autorisiert und zugelassen.

 (Siehe Kapitel "Das richtige Schiff")

 Ihre Anzahlung wird durch uns für die gesamte Bauzeit mittels Bankbürgschaft einer deutschen Großbank abgesichert. Wir sind auch in Verbindung mit der jeweiligen Werft Ihr Garantie‑Partner. So haben Sie die Sicherheit, daß Ihre Inve­stition von Anfang an mit seriösen Partnern begleitet und bearbeitet wird, und Ihr Kapital während der Bauzeit des Schiffes jederzeit zu 100 % abgesichert ist,

 

Transport der Yacht (Jacht)

 Siehe „Berufsverband Profi-Skipper International

 Es wird ein erfahrener Yachtspediteur/Überführer beauftragt, nachdem Sie Ihrer unternehmerischen Aufgabe nachgekommen sind, und verschiedene Angebote eingeholt haben. Diese vergleichen Sie mit dem Angebot des von uns empfohlenen Hausspediteurs, dessen Arbeit (und dessen Preise) wir seit vielen Jahren zu schätzen wissen. Den Transportauftrag/Überführung zum Zielort erteilt dann Ihr Betrieb. Klar, daß das gute Stück während des gesamten Transportes über den Spediteur und über die spätestens im Augenblick der Übernahme des Schiffes abzuschließende Yachtversicherung bestens versichert ist.

Betreuung der Yacht (Jacht) und der Kunden

  Aus unserer langjährigen Erfahrung ist eine klare Einsicht gewachsen: Das Essen schmeckt in dem Restaurant am besten, in dem der Chef persönlich kocht! Will heißen: Die Qualität einer Charter‑Basis steht und fällt mit der permanenten, persönlichen Anwesenheit des Inhabers. Daß ein und derselbe Inhaber nicht gleichzeitig mehrere Charter‑Basen leiten und kontrollieren kann, liegt in der Natur der Sache.

 

Stellen Sie sich einmal vor, welche Qualifikations‑Profil der Leiter einer Charterstation haben muß: Segelmacher, Reiseleiter, Motormechaniker, Buchhalter, Personalführer, GFK‑Fachmann, Nautiker, Elektroniker, Elektriker, Kaufmann, Einkäufer, Holzfachmann, Organisator: Im Resultat muß ein Stationsleiter dem Profil der "Eierlegenden Wollmilchsau" entsprechen, und schon Franz‑Josef Strauß hat seinerzeit vergeblich versucht, selbige aus dem "Starfighter" zu machen. Die Realität zeigt, daß es sowohl viele erstklassige Handwerker gibt, als auch hervorragende Organisatoren und Kaufleute/Manager. Selten jedoch ist ein Mitarbeiter zu finden, der gleichzeitig handwerkliche und kaufmännisch/organisatorische Qualifikationen in sich vereint.

 

Prinzip Arbeitsteilung  

Aus dieser Erfahrung heraus wird das arbeitsteilige Prinzip das erheblich effektivere sein: Der Inhaber kümmert sich um alle organisatorischen Aufgaben sowie persönlich um seine Chartergäste, und kontrolliert seine Fachleute bei der Erledigung der technischen und handwerklichen Aufgaben. Aus diesem Grunde haben wir für die Betreuung Ihrer Yacht (Jacht) und der Charterkunden in jedem Revier einen uns seit vielen Jahren in der praktischen Zusammenarbeit vertrauten und in der Branche renommierten Partner ausgewählt und für die weiteren Aufgaben gewonnen. Alle Service‑Firmen stehen im Eigentum von Deutschen, Schweizern und Österreichern, die mit der Sorgfalt arbeiten, die die drei Länder in der Welt für ihre Leistungsqualität berühmt gemacht haben. Diese logische Aufgabenstellung ist für Ihren Erfolg wesentlich, so weiß der Chef vor Ort viel schneller und detaillierter Bescheid über alle behördlichen Bestimmungen. Er überwacht sein Personal persönlich, und verhindert somit, daß ungerechtfertigte Arbeiten zu Lasten der Schiffseigner ausgeführt, oder umgekehrt Arbeiten unterlassen werden ‑ lebt er doch vom langfristigen Erfolg und vom Image seiner eigenen Firma. Eine von angestelltem Personal oder von freien Mitarbeitern (siehe oben) geführte Kette von Charterstationen wird niemals den Qualitätsmaßstab einer einzelnen, persönlich vom Inhaber geführten Station erreichen.

 

Ein Selbständiger ist darüber hinaus immer der Motiviertere. So wird erkennbar, daß der Service‑Vertrag, welcher alle Modalitäten der Betreuung Ihrer Yacht (Jacht) und der Charterkunden vor Ort regelt, Servicevertrag zwischen der jeweiligen Partnerfirma (dem Servicepartner) und Ihrem VOLL‑CHARTER‑Betrieb dem Eigner abgeschlossen wird.

 

Für die Serviceverträge gibt es unterschiedliche Varianten, Am weitesten verbreitet und marktüblich sind die beiden folgenden:

                   35-40 % Service-Partner / 65‑60 % Eignerfirma

 Von den Netto‑Einnahmen laut Chartervertrag werden der Eignerfirma bzw. dem Eigner des Schiffes in dieser Variante 65‑60 % pro Vertrag ausbezahlt. Aus diesen 65‑60 % bestreitet die Eignerfirma (Der Eigner) die Kosten für Versicherung, Liegeplatz, anfallende Reparaturen, Bürokosten sowie eventuelle Zinsen und Kapitalkosten. Der Service-Partner Sail & Cruise bestreitet aus den ihm verbleibenden 35‑40 % die Agenturprovisionen (15‑20%) bzw. das eigene Marketing, die Betreuung des Schiffes und der Kunden beim Ein‑ und Auscheck, sowie alle anderen Arbeiten, die mit dem Betrieb einer erfolgreichen Charterbasis und einem guten Zustand der Schiffe zusammenhängen. (Ein‑ und Auscheck, Routineunterhaltarbeiten wie Öl‑ und Filterwechsel, Reinigung, Instandhaltung, kleinere Reparaturen, Behördengänge etc.) Einzelheiten sind im jeweiligen Servicevertrag geregelt,

 

50 % Service-Partner / 50 % Eignerfirma

 

Im Gegensatz zu der vorigen Variante verbleiben der Eignerfirma des Schiffes zunächst zwar 10‑15 % weniger, dafür sind aber dann in den 50 % für den Service-Partner Sail & Cruise die Kosten für den Liegeplatz (Teilweise oder ganz, je nach Land), die Kosten für Wartung und Reparaturen sowie teils auch die Kosten für die Versicherung des Schiffes enthalten, Einzelheiten regelt der jeweilige Servicevertrag. Vereinzelt gibt es auch noch davon abweichende Vereinbarungen.

 

Die Variante 50%/50% wird nur für VOLL - CHARTER angeboten.

 

Buchungsagentur(en)

 Um das Schiff möglichst optimal mit Buchungen für ein gutes Ergebnis zu versorgen, sollten bei VOLL‑CHARTER mehrere "Netze" ausgelegt werden. Wir bieten den Abschluß eines Agenturvertrages mit unserer Firma SAIL & CRUISE an. Über 11 Jahre Branchenerfahrung, ein aussagestarker 60‑seitiger Katalog, Anzeigenpräsenz in den Fachmedien, Messeauftritt in Düsseldorf, geschulte Mitarbeiter, eigene Flugagentur sind Argumente für eine gute Auslastung. Daß "unsere" Schiffe ganz besonders empfohlen und herausgestellt werden, muß nicht speziell erwähnt werden. Ein weiterer Agenturvertrag sollte mit dem Servicepartner am Einsatzort geschlossen werden. Jede Partnerfirma verfügt über lange Jahre gewachsene, starke Verbindungen mit namhaften Agenturen nicht nur im deutschen Markt.

 

Last but not least sollte auch Ihr eigener VOLL‑CHARTER Betrieb mit der Schaltung von gelegentlichen (kleineren) Anzeigen und dem Versand einer kleinen Broschüre Mitarbeit zeigen (Das stärkt auch die Unternehmerposition vor dem Finanzamt), Nach aller Erfahrung wird so ‑ gerade auch wegen der zusätzlichen Agenturverbindungen der Servicepartner ‑ ein noch besseres Buchungsergebnis erzielt.

Steuerberater

 

Wir weisen aus Erfahrung darauf hin, daß nicht jeder Steuerberater über eigene Erfahrung bei der Beurteilung einer VOLL‑CHARTER‑Firma besitzt. Mit Sicherheit wird ein erfahrener Steuerberater die vorliegende Darstellung überprüfen und auf ihre Richtigkeit in den steuerlichen Grundlagen beurteilen können. Ein Steuerberater ist im allgemeinen jedoch kein Spezialist für die Segelbranche. Er kann daher lediglich auf das allgemeine unternehmerische Risiko hinweisen.

 

Es wird empfohlen, das vorliegende Konzept mit einem Steuerberater zu besprechen, da noch der Gründung Ihres VOLL-CHARTER‑Betriebes ohnehin ein Steuerberater mit der Führung der Finanzbuchhaltung Ihres Betriebes und mit der zeitgerechten Abgabe aller Steuererklärungen betraut werden sollte.

 

Versicherung

In jedem Falle sollten Versicherungen gegen folgende Risiken mit renommierten Unternehmen abgeschlossen werden: Vollkasko ‑ Haftpflicht ‑ Unterschlagung. Unterschlagung bedeutet, daß ein Charterer das Schiff nicht zurückgibt. In diesem Fall liegt versicherungstechnisch kein Diebstahl vor! Die Prämien für die erwähnten Versicherungsarten sind bei verschiedenen Anbietern recht unterschiedlich. Sie reichen von ca. 1 % der Versicherungssumme bis zu ca. 2.2%

 

So unterschiedlich wie die Prämien sind aber auch die Leistungen. Aufgrund 11‑jähriger Erfahrung werden wir Ihnen einen in allen Belangen geeigneten Versicherer für den direkten Vertragsabschluß empfehlen. Jedoch auch hier schadet es nicht, selbst zusätzliche Angebote einzuholen.

 Zusammenfassung

  Wir begleiten Sie aktiv nicht nur in der Phase der Meinungsbildung und der Vorplanung für Ihr künftiges Engagement, sondern während der gesamten Laufzeit. So gehört die Beratung bei den verschiedenen erwähnten Vertragsabschlüssen mit zu unseren Aufgaben. Entsprechende Vertragsmuster können zur Prüfung im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden.

3.  RECHTLICHE GRUNDLAGEN.

Ich verweise auf meine Veröffentlichungen:

Ø     Länderinformationen Luxemburg  -  Firmengründungen in Luxemburg (112 S.)

Ø     Amerikanische Aktiengesellschaft  -  Firmengründung in USA        (69 S.)

Ø     Rahmenbedingungen der Eigenkapitalfindung   (168 S. )

Ø     Steuerliche Grundlagen der Kommanditgesellschaft  (69 S.)

Ø     Agenturgründung für Internet-Services    (187 S.)

Ø     Die Kommanditgesellschaft CORADINA  (78 S.)

Ø     Der größte Segelkatamaran CATA RINA ( 89 S.)

Ø     Motoryacht CHRISTINE   (154 S.)

Ø     Motoryacht ELEGANTÈ   (76 S.)

Ø     Segelyacht JASMINE   (88 S. )

Rechtsform des Voll-Charter-Betriebes  

Die Einrichtung eines gewerblichen Betriebes ist für die steuerliche Anerkennung bei VOLL‑CHARTER unumgänglich. Im allgemeinen ist die Rechtsform des Einzelunternehmens voll­kommen ausreichend. Mehrere Anteilseigner können sich zu einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) zusammenschließen, ein Gesellschaftsvertrag für das Innenverhältnis muß dabei jedoch die Grundlage sein. Ein allgemeines Vertragsmuster, welches auf die persönlichen Belange der Beteiligten zugeschnitten werden muß, kann zur Verfügung gestellt werden. Für beide Rechtsformen ist weder notarielle Beurkundung noch Handelsregisteranmeldung erforderlich.

 

 

Auch die Gründung einer Kapitalgesellschaft, z.B, einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) kann überlegt werden. Notarielle Beurkundung und Anmeldung im Handelsregister ist erforderlich, was mit Gründungskosten von ca. 3 - 4.000 DM einhergehen wird. Die GmbH haftet nach außen max. mit Ihrem Gesellschaftsvermögen, welches bei Gründung mindestens DM 50.000 betragen muß. Aus steuerlicher Sicht ist die Gründung einer GmbH auch deswegen zu überprüfen, weil die GmbH kraft Rechtsform immer "Gewerbliche Einkünfte" hat. Aber: Die Gesellschafter einer GmbH können den dort entstandenen (steuerlichen) Verlust nicht mit anderen Einkunftsarten ausgleichen. Soweit Verluste das Gesellschaftsvermögen übersteigen, wird ein Nachschuß erforderlich, da sonst Konkursgefahr besteht!

Vorteil:

  Die Themen "Gewinnerzielungsabsicht" und "Liebhaberei" stellen sich beim Finanzamt nicht, da kraft Rechtsform die "GmbH" immer "Gewerbliche Einkünfte" hat.

Nachteil:        

 Kein Verlustausgleich mit anderen Einkunftsarten des Gesellschafters.

 (Siehe hierzu auch Nr. 4 ‑ Steuerliche Grundlagen) und meine Veröffentlichungen.

 Durch intelligente Kombination von Rechtsformen für Ihren Betrieb lassen sich aber einzelne Klippen ‑ wie oben bei der GmbH erwähnt ‑ geschickt umschiffen:

               Die GmbH & Co. KG

              Die GmbH & Personengesellschaft (Atypisch Gesellschaft) 

Für beide gilt:

 

"Nach § 15 Abs. 3 EStG hat eine Personengesellschaft (KG), deren vollhaftender Gesellschafter nur Kapitalgesellschaft (GmbH) ist, und auch die Rechtsform Geschäfte führt, immer gewerbliche Einkünfte." Verluste sind über die Einkommensteuererklärung der Kommanditisten ausgleichs‑ bzw. verrechenbar

 

 

Für Gesellschafter einer bereits bestehenden GmbH empfiehlt sich die Überlegung, den Firmenzweck im Gesellschaftsvertrag notariell um den Passus: "...Vermietung und Verpachtung von Ferienmobilien und Immobilien‑" zu erweitern.

 

Diese Überlegung sollte ebenfalls bei Vorliegen der Voraussetzungen und bei näherem Interesse mit dem Steuerberater vertieft werden.

 

Eigentumsfrage

 

Das Schiff bleibt in jeder Phase in Ihrem, bzw. im Eigentum Ihrer Firma. Es gilt dort als Anlagevermögen und kann noch geltendem Steuerrecht abgeschrieben werden.

Register und Flagge, Charterlizenz

Für den TEIL‑ und Vollcharter-Einsatz im Mittelmeer (Gilt nicht für Holland) empfiehlt es sich aus zwei Gründen, das Schiff bei einem ein Seeschiffsregister führenden Amtsgericht registrieren zu lassen (z.B, Duisburg, Würzburg ... ). Dazu ist kein teurer Meßbrief notwendig. Es handelt sich hier auch nicht um eine Eintragung in das Hamburger Seeschiffsregister. 

Der erste Grund besteht darin, daß den für die Erteilung Charterlizenz zuständigen Behörden in Spanien und Italien eine solche Eintragungsurkunde vorgelegt werden muß. Es muß aus der Urkunde hervorgehen, daß die Yacht (Jacht) in Deutschland registriert ist, und somit wird auch logisch klar, daß die Yacht (Jacht) die deutsche Flagge (Außer Portugal) führen wird, auch beim Einsatz im Ausland. Aus dieser Registrierung geht aber auch hervor, daß sich die Yacht (Jacht) im Betriebsvermögen eines deutschen Gewerbebetriebes befindet. Das stärkt die Position des Voll-Charter-Betriebes vor dem Finanzamt.

 

Der zweite Grund besteht darin, daß bei einer (Teil‑)Finanzierung der Investition die Banken eine entsprechende Eintra­gung zu ihren Gunsten in das Schiffsregister vornehmen können, was Finanzierungsgespräche vereinfachen wird.

 

Vor dem ersten Chartereinsatz im Mittelmeer benötigt das Schiff die Charterlizenz. Diese wird erteilt, nachdem das Schiff einer Inspection des Rumpfes, der vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung, des UKW‑Gerätes etc, durch die zuständigen Behörden unterzogen worden ist.

 

Es ist außerdem (derzeit nur) für SPANIEN erforderlich, daß der in Rede stehende Schiffstyp in Spanien homologiert ist.

 

Ein Versicherungsnachweis für die Yacht (Jacht) sowie Nachweis einer Insassenversicherung sind vorzulegen. Einzelinformationen über die Voraussetzungen für die Charterlizenz je noch Revier werden rechtzeitig aktuell bekannt gegeben.

EG-Binnenmarkt

 Seit Einführung des EG‑Binnenmarktes ist es aufgrund der europäischen Regelung "CEE No 3577/92 vom 7.12.1992 No. L 364/7 möglich, in den in Frage kommenden Ländern unter deutscher Flagge (außer Portugal) auch gewerblich zu ver­chartern. Die in der o, g. "CEE No 3577/92' enthaltenen Übergangsregelungen (Spanien, Portugal ‑ siehe dort) laufen zum 31.12.1998 aus. Ab dem 01.01. 1999 ist die Vercharterung unter deutscher Flagge demnach in allen EU‑Ländern ohne Einschränkung möglich. Generell sind in den einzelnen Län­dern bestimmte gesetzliche und steuerliche Vorschriften zu beachten, die nachstehend erläutert werden.

Einsatz in Spanien (Balearen)

 Der spanische Service-Partner von Sail & Cruise schließt einzelne Charterverträge direkt mit den Kunden in eigenem Namen und für eigene Rechnung. Er ist der Vercharterer dem Kunden gegenüber. Für jeden einzelnen Kundenvertrag chartert der Servicepartner das Schiff bei der deutschen Eignerfirma/dem Eigner. Somit ist die deutsche Eignerfirma/ der Eigner ebenfalls Vercharterer (Dem Servicepartner gegenüber) Es ist weder ein Steuerrepräsentant noch eine Steuernummer für die deutsche Eignerfima/den Eigner in Spanien erforderlich. Steuerpflichtig in Spanien ist alleine der Servicepartner.

 Die in den Charterpreisen enthaltene Mehrwertsteuer (In Spanien 16 %) wird alleine vom Servicepartner an das spanische Finanzamt abgeführt, da er dort Vercharterer ist.

 

Die Europa‑Regelung "CEE No 3577/92 vom 7.12.1992 No. L 364/7 besagt, daß bis zum 31.12.1998 ausschließlich für das Gebiet der Balearen die gewerbliche Vercharterung von nicht unter spanischer Flagge fahrenden EU‑Segelyachten gestattet ist. Für Rest‑Spanien gilt bis 31.12.1998, daß nur Yachten unter spanischer Flagge gewerblich verchartert werden dürfen. Diese Regelung läuft zum 1. 1. 1999 aus. Ab diesem Termin kann demnach im gesamten EU‑Gebiet auch unter deutscher Flagge verchartert werden.

 

Charterlizenz:                 Über den Servicepartner

Firmengründung:              Nein

Steuerrepräsentant:          Servicepartner ‑ kein eigener erforderlich

Steuernummer:                Servicepartner ‑ keine eigene erforderlich

Flagge:                           Deutsche Flagge

Registrierung:                 Schiff muß in Deutschland registriert sein

Charter‑Vertrag:              Charterverträge mit dem Servicepartner.

                                    Servicepartner schließt Verträge mit Char

                                    terern auf eigene Rechnung in eigenem

                                    Namen ab.

Servicevertrags‑Varianten: 50 % 50 % vom Netto‑Kunden‑Preis

                                    35 % 65 % vom Netto‑Kunden‑Preis

Agenturvertrag:               Mit Servicepartner und mit uns, wenn gewünscht

 

Eigene Firma nur in

Spanien:                         Nicht erforderlich und steuerlich nicht sinnvoll, jedoch durchaus möglich.

Einsatz in Portugal

Die gewerbliche Vercharterung in Portugal ist derzeit nur über eine hierzu lizensierte portugiesische Firma unter portugiesischer Flagge möglich, auf die das Schiff registriert werden muß. Der Eigner gründet (Unter Mitwirkung des Servicepartners)einen eigenen Gewerbebetrieb in Portugal, in dessen Betriebsvermögen das Schiff verbleibt. Der portugiesische Servicepartner schließt in eigenem Namen und für eigene Rechnung einzelne Charterverträge mit seinen Kunden ab. Für jeden Kundenvertrag chartert der Servicepartner das Schiff von der portugiesischen Eignerfirma. Die port. Eignerfirma erhält anteilige Einnahmen wie im Servicevertrag geregelt. Steuerpflichtig in Portugal ist der Servicepartner und die Eignerfirma, jeweils anteilig. Es wird kein Gewerbebetrieb in Deutschland gegründet. Die Europa‑Regelung "CEE No 3577/92 vom 7.12.1992 No. L 364/7 besagt, daß bis zum 31.12.1998 nur Yachten unter portugiesischer Flagge dort gewerblich verchartert werden dürfen (Übergangsregelung). Diese Regelung läuft zum 1. 1. 1999 aus.

 

Charterlizenz:                 Nur über lizensierte portugiesische Firma

Firmengründung:              Gewerbebetrieb nur in PORTUGAL, nicht

                                    in Deutschland, daher keine Steuervorteile in Deutschland. AfA 10 % linear in Fort.

Steuerrepräsentant:          Wird vom Servicepartner vermittelt

Steuernummer:                Wird vom Steuerrepräsentanten eingeholt

Flagge:                           Portugiesische Flagge erforderlich

Registrierung in Portugal:   Auf Lizenzinhaber (Servicepartner) erforderlich. Notarielle Absicherung für portug. Eignerfirma wird gegeben.

Charter‑Vertrag:              Servicepartner schließt Verträge mit Char terern ab, und chartert jeweils bei der port.        Eignerfirma das Schiff pro Kunde an.

Servicevertrags

Varianten                       40 % / 60 % vom Brutto‑Kunden‑Preis

 

Darlehnsmodell                 ohne Mehrwertsteuer auf den Yachtpreis möglich

 

Agenturvertrag:               Mit dem Servicepartner und mit uns

 

 

Ein hochinteressanter Hinweis:

 

Es sind derzeit in Portugal limitierte, zinslose Darlehn in Höhe von 20 % bezogen auf die Netto‑Kaufsumme der Yacht (Jacht) mit einer Laufzeit von 10 Jahren erhältlich. Eine Tilgung des Kapitals erfolgt erstmalig nach 4 Jahren. Das ist eine enorme staatliche Investitionszulage bzw, Subvention, die Über den Servicepartner beantragt werden kann, und das Ergebnis aus Vercharterung enorm positiv beeinflußt. Nähere Details hierzu können bei Interesse gerne persönlich erläutert werden.

 

Einsatz in Italien

Die Vermietung ist nur über eine in Italien ansässige Charterfirma erlaubt. Der italienische Service-Partner Sail & Cruise schließt einzelne Charterverträge für die Yacht (Jacht) direkt mit den Kunden in eigenem Namen und für eigene Rechnung. Er ist der Vercharterer dem Kunden gegenüber. Für jeden einzelnen Kundenvertrag chartert der Servicepartner das Schiff bei der deutschen Eignerfirma/dem Eigner. Somit ist die deutsche Eignerfirma/der Eigner ebenfalls Vercharterer (Dem Servicepartner gegenüber) Es ist weder ein Steuerrepräsentant noch eine Steuernummer in Spanien erforderlich, Steuerpflichtig in Italien ist alleine der Servicepartner, da er dort der Vercharterer ist. Die in den Charterpreisen enthaltene Mehrwertsteuer (In Italien 19 %) wird alleine vom Servicepartner an das italienische Finanzamt abgeführt, da er Vercharterer ist. Jedes Schiff muß mit einer Steuerquittung versehen vermietet werden.

 

Charterlizenz:                  Über den Servicepartner

Firmengründung:              Nein

Steuerrepräsentant:          Servicepartner‑ kein eigener erforderlich

Steuernummer:                Servicepartner‑ keine eigene erforderlich

Flagge:                           Deutsche Flagge

Registrierung:                 Schiff muß in Deutschland registriert sein

 

Servicevertrags‑Varianten: 38 % / 62 % vom Netto‑Charterpreis

Charter‑Vertrag:              Charterverträge mit dem Servicepartner.

                                    Servicepartner schließt Verträge mit Char terern auf eigene Rechnung in eigenem Namen ab.

Agenturvertrag:               Mit Servicepartner und mit uns Wunsch.

 

Eigene Firma nur in Italien: Nicht erforderlich und steuerlich nicht sinnvoll, jedoch durchaus möglich.

Einsatz in Kroatien

 Die Vermietung ist nur über eine in Kroatien ansässige Charterfirma erlaubt. Der kroatische Service-Partner Sail & Cruise schließt einzelne Charterverträge für die Yacht (Jacht) direkt mit den Kunden in eigenem Namen und für eigene Rechnung. Er ist der Vercharterer dem Kunden gegenüber. Für jeden einzelnen Kundenvertrag chartert der Servicepartner das Schiff bei der deutschen Eignerfirma/dem Eigner. Somit ist die deutsche Eignerfirma/der Eigner ebenfalls Vercharterer (Dem Service-Partner gegenüber).

Steuerpflichtig in Kroatien ist alleine der Servicepartner. Die in den Charterpreisen enthaltene Mehrwertsteuer (CRO plant 22 %) wird alleine vom Servicepartner an das kroatische Finanzamt abgeführt, da er Vercharterer ist. Das Schiff muß "temporary" ‑ zeitlich für die gewählte Periode begrenzt ‑ noch Kroatien importiert werden. Es behält die deutsche Flagge.

 

Die Kosten für den zeitlichen Import und die jährliche Charterlizenz trägt die deutsche Eignerfirma bei der Variante 35%/65%, und die kroatische Partnerfirma bei 50%/50%.

 

SAIL & CRUISE Inc.

 

Charterlizenz:   Über den Servicepartner                       

Firmengründung:       JA

Steuerrepräsentant:          Servicepartner ‑ kein Eigener erforderlich

Steuernummer:                Servicepartner ‑ keine eigene erforderlich

Flagge:                           Deutsche Flagge  (Auch andere möglich)

Registrierung:                 In Deutschland (Andere Länder möglich)

Charter‑Vertrag:              Charterverträge mit dem Servicepartner.

Servicepartner                schließt Verträge mit Charterern auf eigene Rechnung in eigenem Namen ab.

Servicevertrags‑Varianten: 50 % / 50 % vom Netto‑Charterpreis

                                    35 % / 65 % vom Netto‑Charterpreis

Agenturvertrag:               Mit Servicepartner und mit uns, wenn gewünscht

 

 

Eigene Firma nur in Kroatien: Nicht erforderlich, nicht sinnvoll.

 

Einsatz in den Niederlanden

  Der Einsatz im TEIL‑ und VOLL‑CHARTER in den Niederlanden ist sehr unbürokratisch möglich. Er verhält sich grundsätzlich nicht wesentlich anders, als ein Einsatz direkt ab Deutschland. Die erzielbaren Wochenpreise liegen unter denen, die im Mittelmeer zu erzielen sind, dennoch ist der "Steuerliche Totalgewinn" (Bei VOLL‑CHARTER) durchaus erreichbar,

 

Charterlizenz:                 Nicht erforderlich

Firmengründung:              Nein

Steuerrepräsentant:          Nein

Steuernummer:                Nein

Flagge:                           Deutsche Flagge, auch andere möglich

 

Charter‑Vertrag:              Direkt mit Eignerfirma/Eigner durch Agent

Servicevertrags-Varianten: 35 % / 65 %, jeweils vom Kunden‑Endpreis

Agenturvertrag:               Mit Servicepartner und mit uns, wenn gewünscht. Eigene Firma nur in Holland:         Steuerlich nicht sinnvoll. nicht erforderlich.

4 STEUERLICHE GRUNDLAGEN

Bei TEIL-CHARTER ohne Gewerbebetrieb .

 Die Einkünfte aus TEIL‑CHARTER werden bei der Veranlagung zur Einkommensteuer der Einkunftsart "Sonstige Einkünfte" (Vermietung beweglicher Gegenstände) zugeordnet. Es wird kein Gewerbebetrieb gegründet.

 

Eventuell entstehende steuerliche Verluste können nicht mit anderen Einkünften ausgeglichen werden, sondern nur mit eventuellen Gewinnen aus der Tellvercharterung in späteren Jahren verrechnet werden.

 

Die bei TEIL‑CHARTER anfallenden Kosten (z. B. Reparaturen, Reisekosten, Zinsen, Absetzung für Abnutzung = AfA,  etc.) können anteilig für den Zeitraum der Vermietung von den erzielten Einnahmen abgezogen werden. Spätere Veräußerungsgewinne sind für den privaten Investor bei Teilvercharterung steuerfrei.

 

Zur Umsatzsteuer: » NEU: Eu GH Urteil vom 4.10.95 «

 

Aufgrund neuester EU‑Rechtsprechung gilt nun auch für Deutschland, daß der Teil-Charter-Betreiber zur Umsatzsteuer veranlagt wird, Das führt jetzt zu der (angenehmen) Konsequenz, daß die im Kaufpreis der Yacht (Jacht) und in laufenden Rechnungen enthaltene Vorsteuer (16%) erstattungsfähig ist, Auf die Einnahmen muß MWST abgeführt werden. Diese Regelung ist unabhängig von jeder Gewinnerzielungsabsicht, da kein Gewerbebetrieb gegründet wird.

 

Damit kann das Teil-Charter-Modell u. U. die ideale Lösung sein!

So werden die Einkünfte bei TEIL-CHARTER ermittelt:

 Einnahmen aus TEIL-CHARTER

 

Abzüglich aller auf den Zeitraum der Vercharterung anfallende Kosten (z.B. Wartung, AfA, Zinsen... geteilt durch 30 Wochen x z. B, 12 Wochen Vercharterung)

 

Ergebnis: SONSTIGE EINKÜNFTE (Zu versteuern, wenn positiv)

 

Somit kann die TEIL‑CHARTER auch aus steuerlicher Sicht ein wenig arbeitsintensives, ideal geeignetes Konzept sein, wenn das Ziel der Erwirtschaftung von Deckungsbeitrag/Deckung der anfallenden Kosten der Yacht (Jacht) verfolgt wird.

Bei gewerblicher VOLL-CHARTER

  Das Finanzamt  

In Zeiten leerer Bundeskassen treibt die Finanzverwaltung ihre Mannschaft an, Steuergelder für den Staat hereinzuholen, bzw. steuerliche Vergünstigungen zunächst einmal sehr re­striktiv zu behandeln.

 So wird der Neugründer eines VOLL‑CHARTER Unternehmens mit einigen Standardargumenten seines Finanzamtes rech­nen müssen, die dazu dienen sollen, die steuerliche Anerken­nung seines Betriebes hinzuhalten oder zu verhindern. Wer da nichtvorbereitet ist, kann sich schnell ins "Bockshorn" jagen lassen und den Mut verlieren.

 

Es ist darauf hinzuweisen, daß dieses Vorgehen seitens der Finanzämter aufgrund des jedem FA zustehenden Ermes­sensspielraumes recht unterschiedlich gehandhabt wird, So gibt es Unternehmen, die ohne jede Rückfrage anerkannt werden, und deren Umsatzsteuerguthaben prompt überwiesen wird. Andere Ämter hingegen versuchen, dem Unternehmer zunächst einmal Untiefen in den Kurs seines Schiffsbetriebes zu legen.

 

Die gebräuchlichsten "Argumente" des Finanzamtes sind: "Kein steuerlicher Totalgewinn in Aussicht, keine Gewinnerzielungsabsicht, Liebhaberei."

Im folgenden wird auf diese Thematik näher eingegangen:

Hürdenlauf beim Finanzamt

 Den oben geschilderten "Argumenten" des Finanzamtes kann und muß begegnet werden. Natürlich handelt es sich um "Liebhaberei", wenn z.B. das Reitpferd oder das private Segelflugzeug als "Gewerbebetrieb" angemeldet werden mit dem Ziel, die nicht unerheblichen Unterhaltskosten steuerlich geltend zu machen. Das gilt aber nur solange, wie keine, oder nur geringe Einnahmen aus der "Vermietung" des Pferdes oder des Flugzeuges anfallen, und sich darum sicher kein steuerlicher Gewinn einstellen wird. 

Daraus ergibt sich, daß ein Unternehmen nur dann steuerlich anerkannt werden kann, wenn es sich eindeutig um einen unternehmerisch aktiven Gewerbebetrieb mit der erkenn­baren Absicht der Erzielung von Totalgewinn handelt. 

Um dies zu belegen, sollte dem Finanzamt mit der Anmeldung des Betriebes ‑ also möglichst schon vor Abgabe der ersten Umsatzsteuervoranmeldung ‑ eine hieb‑ und stichfeste Kalkulation des Voll-Charter-Unternehmens eingereicht werden, aus der nochvollziehbar wird, daß das Unternehmen die Gewinnzone erreichen wird.

 Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, daß die Gewinne bereits von Anfang an erwirtschaftet werden. Anlaufverluste in den ersten 2‑3 Betriebsjahren stehen jedem Gewerbebetrieb zu. Entsprechende Kalkulationsschemen können zur Verfügung gestellt werden, um so nachdrücklich zu belegen, daß es sich nicht um Liebhaberei handelt, sondern eine klar definierte Gewinnerzielungsabsicht vorliegt,

 

Es wird von kritischen Finanzämtern auch gerne die Einkommensteuerveranlagung mit dem Ausgleich von steuerlichen Anfangsverlusten aus dem Schiffsbetrieb nur "Vorläufig" oder "Unter Vorbehalt der Nachprüfung" verfügt. Das hat zur Folge, daß die gewünschten Steuervorteile durch Ausgleich mit anderen Einkünften durchaus eintreten, das Finanzamt aber später das Erreichen des TOTALGEWINNES nachprüfen wird.

Der wichtigste Faktor demnach, der jeder Nachprüfung standhalten muß ‑ ob angekündigt oder nicht ‑ ist:

 Der steuerliche Totalgewinn .

Der steuerliche Totalgewinn errechnet sich aus der Gesamtbetrachtung des Unternehmens vom Anfang bis zur Betriebsauflösung.

 

Über die Gesamtperiode muß dem Finanzamt ein TOTAL­GEWINN nachgewiesen werden. Wenn dies nicht der Fall ist, dann muß damit gerechnet werden, daß alle unter dem Vorbehalt der Nachprüfung oder vorläufig ergangenen Steuerbescheide geändert werden, was zur Rückzahlung aller erhaltenen Steuererstattungen führen wird.

 

Der steuerliche Totalgewinn errechnet sich aus den folgenden Parametern:

 

     Summe aller Betriebseinnahmen

         •     Abzüglich Summe aller Betriebsausgaben

     Zuzüglich Veräußerungsgewinn (Differenz zwischen ,Buchwert und erzieltem Verkaufserlös)

         •      ERGEBNIS: SteuerlicherTotalgewinn (oder Verlust)

 

Bei einem marktüblichen Verlauf des Voll-Charter-Unternehmens mit einer Auslastung von ca. 18‑22 Wochen-Charter pro Jahr bei entsprechenden Charterpreisen und einem normalen Umfeld beim Verkauf der Yacht (Jacht) noch 3 ‑ 5 Jahren ist das Erreichen des steuerlichen Totalgewinnes der Normalfall.

 

Steuerlicher Totalgewinn

Es muß jedoch nicht nur dem Finanzamt gegenüber darauf hingewiesen werden, daß der Unternehmer selbst das Risiko für den Erfolg seines Unternehmens trägt. Er muß auf gravie­rende Beeinträchtigungen des Marktes ‑ Beispiel Krieg in Ex-Jugoslawien ‑ unternehmerisch reagieren, indem er mit seinen Kooperationspartnern z.B. einen anderen Einsatzort für sein Schiff auswählt. Er trägt auch das Risiko bei möglichen ‑wenn auch extrem seltenen ‑ reparaturbedingten Charter ausfällen (Sind versicherbar). Der Nachweis, daß der Unter­nehmer das Risiko trägt, ist ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Unternehmung durch das Finanzamt.

Daher auch erneut der Hinweis, daß dem Finanzamt ‑ z.T, ‑eine tatsächliche gewerbliche Tätigkeit glaubhaft gemacht werden muß. Hierzu ist schon weiter vorne Stellung bezogen worden. Es empfiehlt sich daher nicht nur aus kaufmänni­schen Erwägungen, diesbezügliche Belege vorzuhalten. Dazu geeignet sind zum Beispiel eingeholte Angebote für Yachttransport, Versicherung, diverse Ausrüstungsteile, Vorlage mehrerer Agenturverbindungen, Reisekostenabrechnungen bei Kontrollbesuchen vor Ort, Rechnungen für Klein‑ anzeigen etc. etc.

 

Der klug denkende Unternehmer könnte jetzt zu der Überle­gung neigen, mit seinen Partnern Über einen Garantie-Mietvertrag zu verhandeln, der ihm die notwendige Ausla­stung für die Laufzeit des Einsatzes seiner Yacht (Jacht) fest zusichert.

 

Betriebswirtschaftlich vom Ansatz sicher interessant, steuerlich jedoch vernichtend: Ein Garantie‑Mietvertrag würde dem Finanzamt in zweierlei Hinsicht Argumente für die Ab­erkennung des gewerblichen Betriebes liefern. Zum einen fehlt es am unternehmerischen Risiko bei Abschluß eines Garantie‑Mietvertrages, zum andern wird der Abschluß ei­nes Garantie‑Mietvertrages steuerlich den "Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (V+V)" bzw. den "Sonstigen Einkünften" zugeordnet, mit der unerwünschten Konsequenz, daß zwar der spätere Veräußerungsgewinn steuerfrei bleibt, aber genau darum nicht als Gewinn‑Baustein bei der Ermittlung des "Steuerlichen Totalgewinnes" berücksichtigt wird. Somit kann der notwendige "Steuerliche Totalgewinn" nicht erreicht werden, und der Gedanke an den Garantie-Mietvertrag führt steuerlich gesehen ins Abseits.

 

Abschreibungen (AfA)

 Mit Schreiben vom 15.6,1992, Aktenzeichen IV A 7 ‑ S. 1551 ‑71/92 in BStBl. 1992 Teil 1 S. 571 vom 16.9.1992 hat der Bundes­finanzminister die Abschreibungssätze für Hochseeyachten, die noch dem 31.12.1991 angeschafft werden, neu gere­gelt: In der amtlichen AfA‑Tabelle heißt es, daß Hoch­seeyachten, die gewerblich genutzt werden, mit 5 % pro Jahr linear abgeschrieben werden können. Noch § 7 EStG, der dem Unternehmer ausdrücklich auch das Recht der degressiven Abschreibung (In gleichen Sätzen vom jeweiligen Restwert) zubilligt, darf der maximale Satz bei degressiver Abschreibung max. das 3‑fache des Satzes der linearen Abschreibung betragen, also max. 15 % pro Jahr und jeweils 15% in jedem Folgejahr vom jeweils nach Abzug der Vorjahresabschreibung verbleibenden Rest‑Buchwert,

 

In diesem Zusammenhang sei auf eine Vereinfachungsregelung hingewiesen, wonach bei Anschaffung eines Wirtschaftsgutes bis zum 30.6. eines Jahres eine volle Jahresabschreibung angesetzt werden kann, und bei Anschaffung im 2. Halbjahr ‑ auch wenn im Dezember angeschafft wird ‑ eine halbe Jahresabschreibung angesetzt werden kann.

Interessant für eine schnelle Steuerminderung,

Gewerbebetrieb nur im Ausland

 Vorsicht, hier lauert Unbill: Selbstverständlich steht der Gründung eines eigenen Gewerbebetriebes direkt im Land der Wohl nichts im Wege. Es wird dann logischerweise unter der betreffenden Landesflagge gefahren. Es wird aber auch dort das steuerliche Ergebnis des Gewerbebetriebes ermittelt, was zu folgender Konsequenz führt:

 

Verluste: Nach § 2 a EStG sind bestimmte (diese) ausländische Verluste nicht mit anderen (inländischen) Einkünften ausgleichbar.

 

Gewinne: Werden nach dem Doppelbesteuerungsabkom­men und nach dem Außensteuergesetz behandelt.

 

Damit entfällt jede Möglichkeit, die in der vorliegenden Konzeption beschriebenen steuerlichen Chancen in Deutschland zu nutzen.

 Eigennutzung

 Eine Eigennutzung ist grundsätzlich möglich. Sie wirkt sich dann auf den Totalgewinn aus, wenn dadurch weniger Einnahmen erzielt werden können, Auch könnte bei aus­gedehnter Eigennutzung (z.B. über 10‑12 Wochen) das Thema Liebhaberei wieder aufkommen. Weiterhin sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Betriebskosten zeitanteilig für die Zeit der Eigennutzung nicht bei der Ermittlung des steuerlichen Betriebsergebnisses angesetzt werden dürfen. 

Veräußerungsgewinn bei Betriebsauflösung

 Wie schon oben erwähnt, ist der Auflösungsphase des Betriebes, allgemein üblich noch 4‑6 Jahren, eine besondere Bedeutung beizumessen.

 In der Auflösungsphase liegt der eigentliche steuerliche Anreiz für eine unternehmerische Betätigung im Bereich VOLL‑CHARTER.

 Rufen wir uns ins Gedächtnis zurück, daß in den ersten 2‑3 Jahren noch der Betriebsgründung, bedingt durch die anfangs hohe degressive Abschreibung mit ‑ steuerlich bedingten ‑ Verlustergebnissen zu rechnen ist. Dies ist sinnvoll, wenn der Unternehmer aus anderen Einkunftsarten mit hohen Steuerzahlungen zu rechnen hat. Er kann dann die Verluste aus seinem Charterbetrieb mit den Gewinnen aus den anderen Einkunftsarten verrechnen, und somit Steuern sparen.

 

Durch die sinkenden Abschreibungsbeträge bei Anwendung der degressiven Abschreibung wird das unternehmenüblichen Verlauf vorausgesetzt ‑ ab dem 3. oder 4.Jahr.

 

Gewinne ausweisen, auf die dann Steuern abgeführt werden müssen.

 

Da jedoch die steuerlichen Verluste der ersten Jahre höher sind, als die relativ geringen Gewinne der weiteren Jahre, ist der Steuervorteil aus den Anlaufjahren deutlich höher als die zu zahlenden Steuern in den späteren Gewinnjahren,

 

Allerdings wird so der "Steuerliche Totalgewinn" noch nicht erreicht, der erst durch den Veräußerungsgewinn bei Verkauf des Schiffes entstehen wird, Im Zeitpunkt der Veräußerung noch z.B. 5 Jahren hat das Schiff noch einen Buchwert von 44.38 % des Anschaffungswertes (Bei degressiver AfA), der erzielbare Marktpreis wird aber bei 68 ‑ 72 % des Anschaffungswertes liegen. (Erfahrungswerte aus der Vergangenheit) Die Differenz ist der steuerliche Veräußerungsgewinn.

 

Der Veräußerungsgewinn bei Betriebsaufgabe wird aber nur mit dem 1/2 persönlichen Steuersatz belegt.

 

Der sich so ergebende Vorteil ist erkennbar: Die eigentlichen Unternehmensgewinne werden durch die anfangs hohe Abschreibung, welche in den Anlaufjahren (gewünschte) Verlustergebnisse produziert, in die Phase der Betriebsauf­gabe verlagert, die dann nur mit dem 1/2 Steuersatz belegt werden.

 

Somit ergeben sich aus dieser Unternehmens­planung endgültige Steuerersparnisse und nicht, nur Steuerstundungen.

 

Zusätzlich kann in bestimmtem Umfang ein steuerlicher Freibetrag das Ergebnis noch verbessern.

 Hinweis: Die Inanspruchnahme des Freibetrages bei Betriebsaufgabe ist nur einmal im Leben anwendbar.

 

Betriebsausgaben

 Im Rahmen der Gewinnermittlung sind alle zum Betrieb des Unternehmens notwendigen Ausgaben von den Einnahmen abziehbar, bevor das steuerliche Ergebnis ermittelt wird.

 Betriebsausgaben sind z.B,: Transportkosten, Agenturprovisionen, Servicepauschalen, Re­paraturen, Erhaltungsaufwendungen, Büro­kosten, Telekommunikationskosten, Werbung, Porti, Reisekosten, Zinsen, Abschreibung, Disagio, Bei Ansatz eines Disagios ist je nach Gewinnermittlungsart folgendes zu beachten:

 

Einnahmen/Überschußrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG

Möglich bei Einzelunternehmen und GbR,  (Gängige Verwaltungspraxis)

 

Ein Disagio kann im 1. Jahr voll steuerlich angesetzt werden,

Buchführungspflicht / Jahresabschluß / Bilanz Vorschrift bei GmbH, GmbH&Co. KG und GmbH&Still.

 Das Disagio ist auf die Kreditlaufzeit verteilt anzusetzen.

 Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer

 Soweit in den Anschaffungskosten des Wirtschaftsgutes (Schiff) deutsche Mehrwertsteuer (z.Zt. 15%) enthalten ist, kann diese als Vorsteuer geltend gemacht werden, und unmittelbar noch Auslieferung zur Erstattung angemeldet werden. Bei Übernahmeort im Ausland (Portugal) ist die in der Rechnung enthaltene portugiesische Vorsteuer (IVA) in Höhe von 17 % ebenso wie in Deutschland bei dem zuständigen portugiesischen Finanzamt erstattungsfähig.

 

Die in allen laufenden Rechnungen enthaltene Vorsteuer kann ebenso geltend gemacht, und über die quartalweisen Umsatzsteurvoranmeldungen angemeldet werden.

 

Bei allen direkten Charterverträgen mit Kunden (Holland) ist in den Charterbeträgen z.Zt. 16 % Mehrwertsteuer enthalten, welche dem Finanzamt anzumelden und noch Abzug von Vorsteuerbeträgen (s.o,) ‑ mit der zu erstellenden Umsatzsteuervoranmeldung entrichtet werden muß.

 Anders verhält es sich bei Abschluß von "Einzel-Charterverträgen" mit dem jeweiligen Servicepartner in Spanien, Italien, Kroatien. In diesen Fällen wird der Servicepartner von der Eignerfirma beauftragt, die Yacht (Jacht) in seinem Namen und für seine Rechnung optimal an seine Endkunden zu verchartern. Für jede Charter stellt die deutsche Eignerfirma eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer Über den vereinbarten %­Satz aus dem Servicevertrag an den Servicepartner, Hier gilt die Ausnahmeregelung des § 3a UStG, Absatz 3 und 4: Es fällt keine Umsatzsteuer an, wenn ein deutscher Unternehmer an einen ausländischen Unternehmer bewegliche, körperliche Gegenstände vermietet, da sich der Ort der Leistung in einem anderen Land befindet. ‑ Andererseits kann aber die deutsche Eignerfirma die in (inländischen) Kostenrechnungen enthaltene Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen.

Steuerliche Grundlagen im Ausland  

Spanien (Balearen)

Ein Beispiel: weitere auf Anfrage!  

Grundlage:               Einzel‑Charterverträge zwischen deutscher Eignerfirma und dem Servicepartner. Servicepartner ist gegenüber dem Endkunden und dem spanischen Finanzamt der Vercharterer.

 Einzel‑

Chartervertrag:                  Dtsch. Eignerfirma berechnet an Servicepartner pro Chartervertrag 50 bzw. 65 % des Endpreises         nach Abzug von 16% IVA. Die Rechnung wird aufgrund § 3 a UStG Abs. 3 und 4 ohne MwSt an Servicepartner unter Angabe der USt-ID-Nummer ausgestellt. (Damit keine abzuführende MwSt auf die Einnahmen aus den Einzel‑Charterverträgen in Deutschland)

 Mehrwert-

steuer:                    16 % IVA aus dem Charterpreis laut Kundenvertrag werden vom Servicepartner abgeführt.

Vorsteuer:               Rechnungen vom Servicepartner werden netto, noch Spanien

                            also ohne span. IVA an deutsche Eignerfirma ausgestellt (z.B. für Reparaturen).

 

Ertragssteuern:         Fallen für dtsch. Eignerfirma in Spanien nicht an

Buchhaltung:            Für deutsche Eignerfirma in SP nicht erforderlich

Steuerrepräsentant:   Ist der Servicepartner, da er Endvercharterer ist

 

Steuernummer:         Für deutsche Eignerfirma nicht erforderlich

Variante:                 Gewerbebetrieb in Spanien möglich, jedoch im

                            Hinblick auf evtl. Steuervorteile nicht sinnvoll

In Portugal

 

Grundlage:               Der Servicepartner und die portugiesische Eignerfirma sind gegenüber dem portugiesischen Finanzamt Vercharterer in Höhe der anteiligen Einnahmen.

 

Einzel‑Chartervertrag: Portugiesische Eignerfirma berechnet an den Servicepartner pro Chartervertrag 60 % des Kundenpreises incl. 17 % IVA

 

Mehrwertsteuer:       17 % IVA aus dem Kundencharterpreis werden

                            anteilig vom Servicepartner und der port. Eigner

                            firma abgeführt (40%/60%).

Vorsteuer                Ist für die portugiesische Eignerfirma abzugsfähig

Ertragssteuern:         Fallen in Port. an, sind jedoch nach AfA gering

Buchhaltung:            Wird vom port. Steuerrepräsentanten geführt

Steuerrepräsentant:   Vermittelt der Servicepartner.

 

Steuernummer:         Wird vom Steuerrepräsentanten besorgt                      

 

Variante:                 Gewerbebetrieb in Deutschland ist möglich. Da aber Auslandsverluste unberücksichtigt bleiben, und die Abschreibung im portug. Eignerbetrieb liegt, macht das keinen Sinn.

 

 

Anreiz Portugal:    Für Portugal die über den Servicepartner zu beantragenden zinslosen Darlehn (siehe meine Veröffentlichungen)

 Italien

 

Grundlage:               Einzel‑Mietverträge zwischen deutscher Eignerfirma und dem Servicepartner. Servicepartner ist gegenüber dem Endkunden und dem italienischen Finanzamt der Vercharterer.

 

Einzel‑Chartervertrag:       Deutsche Eignerfirma berechnet an Servicepartner pro Chartervertrag 62 % des Endpreises nach      Abzug der 19%igen IVA. Die Rechnung wird aufgrund § 3 a UStG Abs. 3 und 4 ohne MwSt an Servicepartner unter Angabe der USt-ID-Nummer gestellt. (Damit keine abzuführende MwSt auf die Einnahmen aus dem General‑Chartervertrag in Deutschland)

Mehrwertsteuer:       19 % IVA aus dem Charterpreis laut Kundenvertragwerden vom Servicepartner abgeführt.

Vorsteuer                Rechnungen vom Servicepartner werden netto,           also ohne ital. IVA an deutsche Eignerfirma aus

                            gestellt.

 

Ertragssteuern:         Fallen für deutsche Eignerfirma in Italien nicht an

Buchhaltung:            Für deutsche Eignerfirma in ltal. nicht erforderlich

Steuerrepräsentant:   Ist der Servicepartner, da er Endvercharterer ist

Steuernummer:         Für deutsche Eignerfirma nicht erforderlich

Variante:                 Gewerbebetrieb in Italien möglich, jedoch im Hinblick auf evtl. Steuervorteile nicht sinnvoll.

 

Holland/Niederlande

  Ertragssteuern:         Fallen für dtsch. Eignerfirma in Holland nicht an

Buchhaltung:             Für deutsche Eignerfirma in NL nicht erforderlich

Steuerrepräsentant:   Für deutsche Eignerfirma nicht erforderlich

 

Steuernummer:          Für deutsche Eignerfirma nicht erforderlich        Variante: Gewerbebetrieb in Holland möglich, jedoch im

                             Hinblick auf evtl. Steuervorteile nicht sinnvoll.

  

5 DAS RICHTIGE SCHIFF

  Der richtige Schiffstyp

 

Eine ganz besonders entscheidende Weiche für den Erfolg wird durch die Wahl des richtigen Schiffstypes gestellt.

 

Würden Sie als Charterer z.B. eine VAKUNA 38 oder eine TORTOSA 44 mieten, ohne sich zunächst einmal genaueste Informationen Über diese Schiffstypen ‑ wenn überhaupt erhältlich ‑ zu beschaffen ? Können Sie sich vorstellen, daß eine solche Yacht (Jacht) eine hohe Jahresauslastung erreichen wird ?

 

Damit sind wir beim Punkt: Eine erfolgreiche Charteryacht muß zuerst einmal einen beim Publikum durchgehend positiv besetzten Bekanntheitsgrad haben. Diese sehr wesentliche Eigenschaft kann nur eine Markenyacht erfüllen.

 

 

Es gibt weitere, ebenso entscheidende Anforderungen an das richtige Schiff:

 

Ø     Preis/Leistungsverhältnis

 

Ø     Hohe Standfestigkeit im  Chartereinsatz.

 

Ø     Reduzierung der Verschleißteile,

 

Ø     Schnellste Over-Night-Ersatzteillogistik seitens der Werft, um teure Ausfallzeiten zu minimieren,

 

Ø     Hoher Wiederverkaufswert,

 

Ø     Sicherheiten beim Kauf der Yacht (Jacht) (Bankgarantie für Ihre Anzahlung)

 

 

Unter Berücksichtigung der o.g. Faktoren und aus der eigenen Erfahrung beim Verkauf, der Betreuung, beim Service sowie der Vermarktung können wir folgende Marken empfehlen:

 

BAVARIA YACHTS, Gewinner des Titels "YACHT des JAHRES" 2000 und 2001 bei den Lesern der Zeitschrift YACHT.

 

DUFOUR Nach dem Zusammenschluß von DUFOUR und GIB SEA zu einem starken Konzern schätzen wir insbesondere DUFOUR als YACHT der ZUKUNFT ein, da DUFOUR ein seit Jahrzehnten sehr gutes Qualitätsimage bei exzellentem Preis/Leistungsverhältnis aufweisen kann. Starke Verkäufe belegen das.

 Die richtige Ausrüstung

Minimalausrüstungen oder Ausrüstung mit Billigfabrikaten werden vom Charterkunden zusehends weniger akzeptiert, und verhindern damit eine hohe Auslastung des Schiffes. Hinzu kommt, daß Billigfabrikate häufig unter erhöhter Reparaturanfälligkeit und schlechter Ersatzteillogistik leiden. Schon ein oder zwei Tage Charterausfall, die zu Rückerstat­tungen an den Kunden führen, können teurer sein, als der Preisunterschied zwischen Billigprodukt und Markenprodukt.

 

Auch die Komfortausrüstung einer Charteryacht spielt eine immer stärkere Rolle bei der Buchungsentscheidung des Kunden, Die Zeit, in der eine Yacht (Jacht) in Standard‑Werftspe­zifikation ohne Extras zahlreiche Kunden fand, ist vorüber.

 

 

Aus diesen Gründen wird neben dem Standard mindestens zu folgender Zusatzausrüstung geraten:

 

§            Sicherheitsausrüstung entsprechend den Vorschriften des Landes

 

§            Container‑Rettungsinsel BFA oder AUTOFLUG

 

§            Rollgroß‑ und Genua, Blister mit Bergeschlauch, zusätzlich Sturmfock

 

§            Sprayhood, zusätzlich Bimini-Top im Mittelmeer Cockpit‑Sitzpolster

 

§            GPS mit Tochter, Autopilot AH 6000/7000, NAVTEX, Allwellenempfänger, Kartenplotter

 

§            Marken‑Bettwäsche und Handtücher Eberspächer Dieselheizung in Holland Landstromanschluß und kräftiges Ladegerät, Kompressor‑Kühlschrank, Frigoboot, Zusatz‑Verbraucher-Batterie(n)

 

§            Warmwasser über Motor und zusätzlich über Tauchsieder bei Landstrom

§              Marken‑Beiboot und Marken‑Außenborder

§              Markenartikel bei allem Kleinzubehör

§              CD‑Wechsler mit Cockpitlautsprechern

§              Satelliten-TV in Holland (Es gibt Hafentage)

Die richtige Schiffsgröße

 Während in Holland Schiffe mittlerer Größe mit 2‑4 Doppelkabinen (30‑42 Fuß) die höchste Charter‑Nachfrage haben, ist es im Mittelmeer umgekehrt.

 Dort werden 35‑Fuß Schiffe als unterste Größe nachgefragt, Die größte Charternachfrage liegt im Bereich zwischen 38 und 45 Fuß mit 3 ‑ 4 Doppelkabinen, wobei darüber hinaus auch ein nicht zu unterschätzender Markt für Schiffe mit 5 Doppelkabinen bei einer Größe zwischen 45 und 52 Fuß gesund existiert.

 

Auch in Holland gibt es punktuell einen Markt für Schiffe mit 4‑5 Doppelkabinen um die 45‑50 Fuß Länge, speziell nachgefragt von Segelclubs, Segelschulen, Segler‑ und Freundesgruppen aus der nahen Rhein‑Ruhr Region. Hier sollte jedoch immer aktuell die Lage von Angebot und Nachfrage vorab geprüft werden.

 Bestand und Bedarf an Charteryachten, Charternachfrage

 Nach vorsichtigen Schätzungen dürfte der Bestand an Charterschiffen in europäischen Gewässern derzeit bei ca. 12.000 Einheiten liegen. Ausgehend davon, daß eine Charteryacht zwischen 4‑6 Jahren im Einsatz bleibt, ergibt sich ein Erneuerungsbedarf bei konstantem Markt von ca. 2.400 Einheiten pro Jahr, ohne daß dadurch der Gesamtbestand DAS RICHTIGE SCHIFF verändert wird.

 

Langfristig wird die Nachfrage durch Charterkunden als steigend eingeschätzt. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt in der Anzahl der jährlich neu in den Markt kommenden Absolventen der Küstenführerscheine BR/SpBoK. Diese Zahl ist laut DSV (nur für BR‑Scheine) mit ca. 10.000 pro Jahr zu erfassen (SEGELN Nr. 11 /96, Seite 44), zuzüglich einer unbekannten Anzahl von Kandidaten, die nur den SpBoK absolvieren. Nur ein geringer Anteil dieses Kreises wird durch Kauf einer eigenen Yacht (Jacht) dem Chartermarkt nicht oder nur sporadisch zur Verfügung stehen.

  

6 DIE FINANZIERUNG

 Während sich für den Einsatz einer Yacht (Jacht) in der TEIL‑CHARTER auch eine Darstellung des Kaufpreises ausschließlich aus Eigenmitteln wegen Wegfalls der Finanzierungskosten gut rechnen kann, sollte aus kaufmännischen und steuerlichen Überlegungen eine Yacht (Jacht), die in der VOLL‑CHARTER einge­setzt werden soll, zu etwa 50‑70% des NETTO‑Anschaffungswertes (ohne Mehrwertsteuer) mit einem maßgeschneiderten Kredit finanziert werden.

 

Grund hierfür ist die Möglichkeit, die Zinsen als Betriebskosten steuerlich ansetzen zu können,

 

Unter bestimmten Umständen (und geeigneten Bank‑Sicherheiten) ist auch eine Voll‑Finanzierung möglich. Ein kaufmännisch gesund strukturierter Betrieb sollte jedoch immer eine bestimmte Eigenkapitalquote (25‑35%) aufweisen können.

Sicherheiten ‑ Persönliche Bonität

 

Eine Bankfinanzierung über einen Betrag von ca. 65‑ 75%der Netto‑Investition ist in der Regel machbar, wenn einerseits der Bank entsprechende Sicherheiten vorgelegt werden können, und die persönliche Bonität des Unternehmers ‑welche bankseitig überprüft wird ‑ andererseits gesund ist.

 

Als Sicherheit wird bankseitig das Schiff selbst akzeptiert werden können, wenn es sich um ein bekanntes Markenfabrikat mit der Aussicht auf einen guten Wiederverkaufserlös handelt. Je nach persönlichem Umfeld des Unternehmers wird die Bank das Schiff zu einem Wert von 65 ‑ 75 % des Neuwertes als Sicherheit bewerten. Es wird dann entweder eine Sicherungsübereignung mit der Bank vereinbart, oder die Bank wird im Schiffsregister eine entsprechende Eintragung zu ihren Gunsten vornehmen.

 

Es ist erfahrungsgemäß einfacher, den Schiffskredit mittels einer avisierten Eintragung im Register zugunsten der Bank zu erreichen.

 

Die finanzierende Bank wird dann weitere Sicherheiten verlangen, wenn das Schiff nur mit z.B. 60 % als Sicherheit bewertet werden kann, Sie wird dann für die zwischen Eigen­kapital und Beleihungswert verbleibenden Beträge zusätzlich Sicherheiten in Form von z.B. Abtretung von Ansprüchen aus Lebensversicherungen, Aktiendepots etc. verlangen,

 

Dies hängt ganz von der individuellen Situation des Unternehmers ab, die ausschließlich zwischen Bank und Kreditantragsteller überprüft wird, ohne das dritte davon Kenntnis erlangen.

 

Auch die sog. "Kapitaldienst‑Fähigkeit" des Unternehmers spielt bei einer Kreditentscheidung eine Rolle, also die sonstige Bonität ohne Einbeziehung der Einnahmen aus dem Charterbetrieb.

 

Hierzu die relativierende Anmerkung, daß noch vorliegender Kenntnis so gut wie alle Voll-Charter-Schiffe mit (also durchaus erhältlichen) Bankkrediten segeln.

 

Finanzierungsvermittlung

 Langjährig arbeiten wir mit einer renommierten Finanzierungsvermittlungsfirma zusammen, die auf Schiffs‑, Arzt‑ und Apothekenfinanzierungen spezialisiert ist. Man verfügt dort täglich über aktuelle Zinskonditionen von vielen deutschen Banken, und wird die Anfrage an mehrere Institute zur Bearbeitung weiterleiten und die aktuell günstigsten Zinsen ermitteln.

Fester oder variabler Zins?

ei dem derzeit besonders günstigen Zinsniveau empfiehlt es sich, einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit zu verein­baren. Fachleute rechnen mit deutlich anziehenden Zinsni­veau bei Einführung des €.

Disagio ‑ Nur bei VOLL‑CHARTER interessant

 

  Der nominale Zinssatz kann durch ein entsprechend gewähl­tes DISAGIO deutlich noch unten abgesenkt werden, und so die laufenden Finanzierungsaufwendungen günstig beeinflussen. Das Disagio ist steuerlich interessant, da es ‑je noch Gewinnermittlungsart des Betriebes (siehe vorne) sofort voll im 1,Jahr (Einzelfirma und GbR) oder über die Laufzeit des Kredites(GmbH ... ) steuerlich geltend gemacht werden kann.

 

Die Tilgung sollte in gleichbleibenden Jahresraten von etwa 3‑5 des Netto‑Anschaffungswertes des Schiffes vereinbart werden. Die Tilgung der verbleibenden Kreditsumme kann DIE FINANZIERUNG dann aus dem Veräußerungserlös in einer Summe zurückbezahlt werden.

Zwischenfinanzierung der Mehrwertsteuer

 Die im Brutto‑Anschaffungswert enthaltene Mehrwertsteuer bei Übernahme des Schiffes in Deutschland (z.Zt. 15 %) kann zusätzlich mit demselben Kreditinstitut gegen Abtretung der Vorsteuer‑Erstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt zwischenfinanziert werden.

 

7 Chancen und Risiken

 Einnahmen

 

Die Einnahmen beeinflussen wesentlich das Gesamtergebnis der Unternehmung. Auch bei sorgfältigster Auswahl aller Kooperationspartner können die Einnahmen durch äußere Einflüsse sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Dies kann zu einer Änderung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens im positiven wie im negativen Sinne führen.

 

Kosten

 

Die in später zu erstellenden Berechnungen zugrunde gelegten Kosten beruhen auf langjährigen Erfahrungswerten. Die Kosten können sich gegenüber den Berechnungen verändern. Hierzu zählen auch die Zinsen, wenn kein fester Zinssatz über die Gesamtlaufzeit eines Kredites vereinbart wurde, sowie die Betriebskosten bei außerplanmäßigen Erhärtungen oder Belastungen.

 

Die Kalkulation des Veräußerungspreises des Schiffes beruht auf Erfahrungswerten aus der CHANCEN RISIKEN Vergangenheit, auch hier kann ein höheres oder niedrigeres Ergebnis erzielt werden. Alle Veränderungen der Kosten kämen zu einer Änderung der Gesamtrechnung führen, sie beinhalten für den Unternehmer sowohl Chancen als auch Risiken.

 

Unternehmerrisiko ‑ Änderung geltender Gesetzgebung

 

Ein Unternehmerrisiko ist, wie bei jeder unternehmerischen Betätigung, trotz sorgfältiger Wahl der Beteiligten gegeben. Diese Konzeption beruht auf den gültigen gesetzlichen Regelungen. Künftige Änderungen von Gesetzen, Rechtsprechung bzw. Verwaltungsauffassung können sich sowohl negativ als auch positiv auf die Investition auswirken.

 

Weiter ist wichtig, wie sich die gesetzliche Unternehmensbesteuerung durch die geplante Steuerreform entwickeln wird. Sehr klar ist mittlerweile geworden, daß die Spitzensteuersätze reduziert werden. Die begünstigte Besteuerung bei Betriebsaufgabe (1 /2 persönlicher Steuersatz) ist ebenso wenig in Diskussion wie die Abschreibungssätze für Wirtschaftsgüter.

 

Auch bei einem noch einer Steuerreform wahrscheinlich niedrigeren Spitzensteuersatz als dem gegenwärtigen kann ein Voll-Charter-Einsatz durchaus lukrativ sein. Besonders interessant ist er zum gegenwärtigen Zeitpunkt für Spitzensteuerzahler, die damit in der ersten Zeit (bis zum Inkrafttreten einer möglichen Steuerreform) die Verluste noch in voller Höhe mitnehmen können und die in der späteren Phase entstehenden Gewinne nur mit dem von der Steuerreform beabsichtigten niedrigeren Satz versteuern müssen.

 

Beson­ders günstig wirkt sich das auf den 1/2 persönlichen Steuersatz bei Betriebsaufgabe aus, der dann deutlich reduziert sein wird. Das führt zu zusätzlichen Steuerersparnissen. Der halbe Steuersatz bei Betriebsauflösung ist von der Steuerreform nicht betroffen.

 

An dieser Stelle soll noch erwähnt werden, daß ein Vollcharter-Betrieb noch 4‑6 Jahren nicht zwangsläufig aufgelöst werden muß. Es ist durchaus auch machbar, alle 3‑5 Jahre das (oder die) Schiff (e) zu verkaufen und durch neue Yacht (Jacht)(en) zu ersetzen. Daß damit der steuerliche Vorteil bei Betriebsauflösung (1 /2 Steuersatz) erst mit einer endgültigen späteren Betriebsauflösung anfallen würde, liegt in der Natur der Sache.

Zusammenfassung

 

Die Vercharterung einer Yacht (Jacht) kann ‑ sowohl bei TEIL‑CHARTER als auch bei VOLL‑CHARTER ‑ durchaus ein seriöser Weg sein, ein Schiff zu erwerben und selbst in der Freizeit zu segeln, ohne den üblicherweise dafür aufzuwendenden Kostenblock teilweise oder ganz selbst bestreiten zu müssen.

 

Dem Leser dieses Konzeptes ist es nun vorbehalten, sich vor weiteren Schritten seine Ziele selbst zu definieren. (TEIL‑ oder gewerbliche VOLL‑CHARTER).

 

Aus diesem Konzept geht aber auch hervor, daß Seriöserweise keiner der Beteiligten Garantien dafür übernehmen kann, daß die gesteckten Ziele auch in vollem Umfang eintreten. Andererseits muß darauf hingewiesen werden, daß die überwiegende Zahl der TEIL‑VERCHARTERER und der gewerblichen VOLL‑VERCHARTERER mit ihrem Engagement sehr zufrieden sind, wenn die geltenden Bestimmungen eingehalten worden sind.

 9  DER NÄCHSTE SCHRITT

Um ihre Überlegungen weiter voran zu bringen, müssen nun folgend beispielhafte Zahlen als Kalkulations‑ und Entscheidungsgrundlage sprechen. Um diese ausarbeiten zu kön­nen, sollten nun Ihre persönliche Ziele definiert und einige Werte bzw. Wünsche übermittelt worden:

 •         TEILCHARTER oder gewerbliche VOLL‑CHARTER

 •         Geplante Schiffsgröße

 •         Geplantes Investitionsvolumen

 •         Dafür verfügbares Eigenkapital

 •         Einsatzrevier

 Wenn Sie Ihre Ziele und Wünsche näher bestimmt haben, und uns diese mitteilen, werden wir Ihnen Beispiel‑Berech­nungen für TEIL‑ oder VOLLCHARTER für Ihre weitere Planung zur Verfügung stellen können.

 Auch für die weitere Beratung, für den möglichen Kaufabschluss, und für die Betreuung darüber hinaus stehen wir ihnen gerne als erfahrener Partner zur Verfügung.


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